Mach mal Pause! 8 Tipps, wie Du Dir eine Pause schenkst!

8 Tipps, wie Du Dir eine Pause schenkst!

8 Tipps, wie Du Dir eine Pause schenkst!

Kennst Du das? Manchmal ist man so beschäftigt, dass man sogar die Pause vergisst! Oder man glaubt, dass es auf der Arbeit mehr Eindruck macht, wenn man atemlos durcharbeitet. „Irrtum! Denn Pausen sind so wichtig, um die richtige Balance zwischen unserem Tun und dem „einfach mal geschehen lassen“ zu finden und somit gesund zu bleiben. Die Psychologin Tara Brach spricht in diesem Zusammenhang sogar von der „heiligen Pause“. Das liegt wahrscheinlich daran, dass wir uns grundsätzlich immer weniger Pausen gönnen. Im Gegensatz zu unserem Gehirn meldet sich der Magen,wenn er leer ist. Allerdings gibt es klare Hinweise, wenn wir eine Pause nötig haben.

Fünf Merkmale, wann Du eine Pause brauchst:

  1. Fehlende Konzentration: Deine Gedanken driften ständig ab? Dann mach eine Pause!
  2. Müdigkeit: Deine Augen fallen schon fast zu? Dann mach eine Pause!
  3. Leichte Reizbarkeit: Bevor du tatsächlich hinlangst, verschnaufe lieber!
  4. Keine Motivation mehr: Dann solltest du spätestens jetzt eine Auszeit nehmen!
  5. Kleine Fehler häufen sich: besser ist eine kurze Unterbrechung!

Experten raten mehrmals am Tag fünf bis zehn Minuten Pause zu machen, um sich zu erholen. Als Faustformel gilt, dass man sich in der Stunde eine zwei bis fünf minütige Unterbrechung gönnen sollte. Folgendermaßen kannst Du Dir Entspannung gönnen:

  1. Stretching / Dehnen

Wenn wir den ganzen Tag vor dem Rechner hocken, dann erledigt die Schwerkraft ihr übriges und wir sacken zusammen. Es entsteht Druck auf der Wirbelsäule, unsere Muskulatur verkürzt sich. Also am besten direkt Aufstehen, sich recken und strecken als würden wir nach roten Äpfeln greifen, die in Nachbars Baum hängen. Gerade der Schulter- und Nackenbereich sollte gedehnt werden. Eine schöne Anleitung findest du hier in diesem Anti Stress Video.

  1. Ausschütteln

Hunde machen das nicht nur, wenn sie nass sind. Sondern sie schütteln förmlich ihren Stress ab. Also am besten im Stehen die Arme und Beine ausschütteln. Chinesischer Frühling heißt eine Übung, bei der man auf der Stelle wippt und die Schultern und Arme hängen lässt. Folge deinem Instinkt und mache das, was sich für dich gut anfühlt. Diese Übung machst du vielleicht an einem Ort, an dem du unbeobachtet bist.

  1. Atmen

Wenn wir Stress haben, dann atmen wir oftmals primär in den Brustkorb und sind kurzatmig. Lege deine rechte und linke Hand auf deinen Bauchnabel und atme tief über die Nase in den Bauchraum ein und wieder aus. Schließe dabei gerne die Augen und zähle sowohl bei der Einatmung, in der Pause so wie bei der Ausatmung innerlich bis fünf. Vielleicht ist die Übung noch wohltuender, wenn du vorher ein Fenster öffnest.

  1. Meditation „Urlaub“

Denke an einen schönen Tag in deinem letzten Urlaub. Schließe die Augen und stelle dir den Ort ganz genau vor. Was kannst du sehen? Was kannst du hören? Vielleicht sogar riechen oder schmecken? Gehe mit all deinen Sinnen an diesen Ort und genieße ihn so, als wärst du da! Achte dann bewusst auf die Gefühle, die entstehen, wenn du an diesem Ort bist. Eventuell sind das so Gefühle wie Ruhe, Entspannung, Loslassen, etc. Gehe diesen Gefühlen nach.

  1. Bewegung

Der menschliche Körper besteht durchschnittlich zu 65% aus Wasser. Wenn Wasser nicht fließt sondern steht, dann wird es ungenießbar. In Folge beweg dich so viel wie möglich. Am besten gehst du für ein paar Minuten an die frische Luft oder besuchst einen Kollegen, mit dem du dich gut verstehst und machst ein wenig Small Talk.

  1. Das innere Gespräch

Affirmationen können helfen, den Geist zur Ruhe kommen zu lassen und Kraft zu schöpfen. Schließe die Augen und sprich innerlich folgende Sätze mindestens 3x langsam nacheinander nach: „Ich bin vollkommen ruhig und gelassen“. „Ich habe mehr und mehr Vertrauen“. „Ich ruhe in mir immer mehr und mehr“. Diese Sätze kannst du so oft wie möglich und nötig wiederholen.

  1. Innere Körperreise

Der sogenannte Körperscanner eignet sich ausgezeichnet, um Disbalancen oder Verspannung aufzudecken. Hierbei schließt du deine Augen und gehst systematisch gedanklich durch deinen Körper hindurch. Beginne mit der Kiefermuskulatur und stelle fest, ob diese angespannt oder locker ist. Falls sie angespannt sein sollte, so wie bei den meisten Menschen, dann löse die Anspannung und lass die Zunge in den Unterkiefer sinken. Dann fahre weiter fort mit den Gesichtszügen, Nacken, Schultern, Händen, Gesäß, Beinen, Füßen, etc. bis sich dein ganzer Körper entspannt und weich anfühlt. Zu guter Letzt lässt du auch die Gedanken los, indem du sie auf unsichtbare Wolken setzt und wegschiebst.

  1. Lachen

Lachen ist gesund! Ach ne?! Tatsächlich haben Wissenschaftler festgestellt, dass wir unser Immunsystem positiv beeinflussen können, wenn wir zum Beispiel Lachen obwohl uns danach vielleicht nicht unbedingt zu Mute ist. Das Gehirn kann nicht unterscheiden, ob wir uns wirklich freuen oder wir so tun als ob. Wichtig dabei ist nur, dass wir die beiden Mundwinkel für 60 Sekunden nach oben ziehen. Dann bekommt unser Gehirn den Impuls Glückshormone auszuschütten. Also worauf warten? Lachen kann jeder!

Denk dran, du bist mehr als deine to-do Liste! Diese und weitere Entspannungsmöglichkeiten findest du auf der Anti Stress DVD. Viel Spaß beim Entspannen!

Dein Anti Stress Team

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